Franz Joseph I

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Montag, den 17. Mai 2010 um 14:37 Uhr
Die Entmythisierung, Wien 2002 (Ueberreuter)

Polnische Übersetzung: Franciszek Jósef I., Warschau 2006

 

FRANZ JOSEPH UND DIE ENTFESSELUNG DES WELTKRIEGES
(unveröffentlichter Buchbeitrag)

LESEPROBE
Der multiple Versager

 

Franz Joseph I

 

Franz Joseph I

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

1. Einführung 7

2. Der Mythos 15

3. Franz Joseph im (Zerr-)Spiegel der Literatur 25

4. Ein Versuch über Franz Josephs Kindheit, Jugend und die Zeit der Thronbesteigung 32

5. Der multiple Versager 42

Ehemann 42
Kaiserin Elisabeth - Exkurs: Katharina Schratt 48
Vater: Kronprinz Rudolf 54
Familienoberhaupt 67
Ende und (Neu)anfang? 67
Das „Hausgesetz" der Habsburger 71
„... wagten sich ihm nur im Staub zu nähern" 73
Krieg und Diplomatie 90Franz Joseph und das Militär 90
Der Krimkrieg 95
Solferino 100
Königgrätz 112
Pulverfaß Balkan 121
Die Entfesselung des Weltkrieges 132

6. Die Vorboten einer neuen Zeit im Abendrot der Monarchie 145

Die Verfassungsfrage und die Politisierung der Massen 145
Allgemeines 145
Die Formierung der Lager 150
Liberale, Konservative und Deutschnationale 150
Karl Lueger und die Christlichsozialen 152
Victor Adler und die Sozialdemokraten 154

7. Auf dem Thron: Franz Joseph, der Herrscher 158

8. Auf den Knien: Franz Joseph, der Katholik 165

9. Auf der Pirsch: Franz Joseph, der Jäger 170

10. Der begrenzte Horizont - Prohaskas Welt 176

11. Exkurs: Die Zeit als Dimension der Herrschaft 185

12. „Es war ein schöner, ein christlicher Tod ..." 189

Das Ende 189
Verklärung und Verdammung 193

13. Der Kaiser: ein Fall für die Psychologie? 199

14. Anmerkungen 208

15. Literatur 224


„Christian Dickinger hat für seine Entmythisierung Franz Josephs unendlich viel Material zusammengetragen, das er aus der umfangreichen Literatur schöpft, die er souverän beherrscht. Seine thematisch ausgerichtete Zusammenschau ist von beeindruckender Dichte, seine Urteile sind ... treffsicher, sein Sprach- und Argumentationsniveau ist hoch ... (Er hat) einen bemerkenswerten Beitrag zur Franz-Joseph-Literatur geleistet."

Prof. Dr. Friedrich Weissensteiner, „Bücherschau" 1/2003

 

„Dickingers jüngster Wurf ... mit dem Titel ‚Franz Joseph I. Die Entmythisierung’ hat alle Voraussetzungen … ein Standardwerk der Habsburg-Literatur zu werden. ‚Die Entmythisierung’ des ... Kaisers, die Dickinger im Untertitel verspricht, bewerkstelligt er mit Hilfe akribischer historischer Genauigkeit. Und es gelingt ihm auf diese Art, hinter dem Schleier von Operetten- und Sissi-Kitsch einen Staatsmann herauszuarbeiten, dessen Leben und Wirken von Scheitern gekennzeichnet war."

„Sonntags-Rundschau", 20. Oktober 2002

 

„Eine Fülle penibel recherchierter historischer Befunde zeichnet das beschämende Bild eines entmenschlichten Herrschers, der, besessen von dynastischem Prestigedenken, sein Volk in ebenso aussichtslose wie sinnlose ... Kriege ... hetzte ... Christian Dickinger schrieb mit diesem Buch ... keine herkömmliche Biografie im landläufigen Sinne, sondern eine nach Betrachtungsschwerpunkten gegliederte essayistische Erhellung des Mythos Franz Joseph I., die ob ihrer sachlichen Fundierung glaubwürdig wirkt und als scharfe Kritik dynastischer Egozentrik ganz gewiss nicht den Geist der Polarisierung scheut. Den ... Habsburgnostalgikern wäre wohl ausgerechnet dieses Schriftwerk zur Lektüre zu empfehlen, um ein wenig Licht in ihr von historischem Unwissen verhangenes Dunkel zu bringen."

Sandammeer – Die virtuelle Literaturzeitschrift, 11/2002

Aktualisiert ( Freitag, den 28. Mai 2010 um 06:52 Uhr )