Habsburgs schwarze Schafe
Tschechische Übersetzung: „Cerné ovce mezi Habsburky", Brána 2001;
Taschenbuchausgabe im Piper-Verlag unter dem Titel: Habsburgs schwarze Schafe. Über Sonderlinge, Rebellen und Wahnsinnige im kaiserlichen Hause, München/Zürich 2005 (4. Auflage 2006)
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Inhaltsverzeichnis
1. Zum Geleit 9 2. Napoleons Sohn oder: Wer war der Herzog von Reichstadt? 17 3. „I bin der Kaiser und i möchte Knödeln!" – Ferdinand I. und die Folgen dynastischer Inzucht 39 4. Der „Onkel Reichsvermoderer" – Erzherzog Johann und die steirische Postmeisterstochter Anna Plochl 55 5. „War die Figur er oder nur das Bild?" - Kaiser Franz Joseph. Der Mann und der Mythos 69 6. „Was ist denn mit mir geschehen?" - Kaiserin Elisabeth. Die Frau und der Mythos 91 7. Kronprinz Rudolf – Oder: Wie stirbt eigentlich ein Schneider? 107 8. Die Aussteiger aus dem Kaiserhaus 129
9. Erzherzog Ludwig Viktor: Der homosexuelle Transvestit im Gewande des Prinzen 165 10. Erherzog Otto: Der Wüstling von seines Standes Gnaden 175 11. Frau Genossin Elisabeth Windischgrätz-Petznek: Die Kronprinzentochter im Banne des Sozialismus 189 12. Republikanische Nachwehen zwischen Kaiserkrone und Narrenkappe 199 13. Anmerkungen 215 14. Bildnachweis 224
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„Aristokratische Arroganz, fanatisches Gottesgnadentum, der Wahnsinn dynastischer Inzucht und der Wahnsinn als deren Folge. Noch nie wurde in so pointierter und fundierter Weise über die Schattenseiten eines grossen Herrschergeschlechts geschrieben wie hier."
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„Mythen und Legenden über die Habsburger wird man in diesem Buch keine finden. Sondern die Zertrümmerung derselben. Ein hehres Anliegen von Herrn Dickinger und ein vergnüglicher Leseabend für den Konsumenten dieser überaus delektierlichen Lektüre … Christian Dickinger ist damit sicherlich nicht der erste, aber einer der originellsten neuen Historiographen der Habsburger.“www.buchkritik.at (Dezember 2005)
„Dieser mitunter pikanten, in jedem Fall aber tragischen Thematik nähert sich der Autor mit angenehmer Distanz. Er bedient weder den Voyeurismus seiner Leser, noch versteigt er sich in die Überheblichkeit des historisch Besserwissenden. Mit fundiertem Detailwissen und Zitierung zahlloser Andekdoten versteht er es historisch zu unterhalten, wobei kein Zweifel aufkommt, dass hier einer am Werk ist, der das Erzählen beherrscht."SZ, Nr. 9, März 2000
„In anspruchsvollen Arbeiten, die außerhalb der Weidegründe der ‚Fachidiotie’für gewöhnlich kaum Wirkung zu entfalten pflegen, ist der so genannte Habsburger-Mythos längst schon entmythisiert. Populäre Darstellungen hingegen, also jene, die gelesen werden, entfalten in der Regel noch immer nostalgiebesoffene, weihrauchschwangere Huldigungsadressen, in welchen es von gnädigen kaiserlichen Hoheiten, patscherten Hofschranzen und von bunten Uniformen einer operettenhaft verniedlichten Armee nur so wimmelt. Der Staub der Geschichte ist barmherzig …"






