Ha-Ha-Habsburg
Tschechische Übersetzung: „Habsburkové bez Iluzí. Jací byli doopravdy?", Brána 2002
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Inhaltsverzeichnis
Sie herrschten „aus der Tiefe der Zeiten her" „Nun halte dich fest, Gottvater …" „König Ottokars Glück und Ende" „Er war ein gepaurischer man…" „Der Neid zernagte mir das Herz!" „Auch das (Holzbein) bringt den Mann voran!" „... so er von frau Maultaschin bejuckhet" Bruderzwist im Hause Habsburg „AEIOU" - „Am End‘ is ollas umasunst"? „Tu, felix Austria, nube!" „Majestät, schließen Sie bitte Ihren Mund …!" „Ein skrofulöser, hinkender, schief gewachsener Halbidiot!" „... die gleiche lechzende Unterlippe" „Du machst mir noch alle Untertanen zu Ketzern!" „Tag und Nacht quäle den Kaiser der Gedanke, er sei verlassen …" „... ein wundervoll gemischter Charakter" „Gewöhnlich trinkt und schläft er sehr wenig …" „Unter dröhnendem Gelächter … endete, was vor Jahren begonnen hatte." Er war „klein, dünn und häßlich …" „... dem Erzhause die Kaiserkrone zu entreißen" „Ihre Erbin würde besser fahren, wenn Sie ihr ... eine gefüllte Schatzkiste hinterließen." „Besser ein mittelmäßiger Friede als ein glorreicher Krieg" „Ich habe von meinem Ajo nichts gerlernt, als zu sagen: Leck mich am Arsch!" „Denn der einzige Zweck der ... Regierungen ist das Glück ihrer Individuen." „Dieser Bursche taugt nichts, er wird alles wieder verderben!" „... ein Trottel als Repräsentant der Krone!" „Mit der zwangsneurotischen Pedanterie einer Maschine ..." „Niemand weiß, was diese Frau mir gewesen ist." „Der Kronprinz hat gegen den Kaiser gehandelt …" „Wir wissen alle schon längst, daß mit den Habsburgern nicht mehr viel anzufangen ist!" „... lauter siebzehn- oder achtzehnjährige Piperln, eine schiacher als die andere!" „Kaiser Karl ist 30 Jahre alt, sieht aus wie ein 20jähriger und denkt wie ein 10jähriger!" „Als Sohn meines in Gott ruhenden Vaters …" „Leider vererbt sich die Intelligenz des Vaters nicht immer automatisch auf den Sohn." „... der neue Chef unseres Hauses" Ausgewälte Literatur 201 Bildnachweis 208 |
„Wir feiern heute den Tag, an dem die Schweizer die Habsburger aus dem Land hinausgeworfen haben. Leider sind wir Österreicher diesem Beispiel erst 650 Jahre später gefolgt."
Theodor Körner,
vormals Generalstabsoberst der kaiserlichen Armee
und von 1951 bis 1957 österreichischer Bundespräsident,
anläßlich der schweizerischen Unabhängigkeitsfeier im Jahre 1949
Der österreichische Schriftsteller und Habsburger-Spezialist Christian Dickinger legt nach „Habsburgs schwarze Schafe“ mit seinem neuen Werk „Ha-Ha-Habsburg“ ein anekdotisch-historisches ‚Schäuferl’ nach … Alle wichtigen Habsburger hat Dickinger auf die literarische Bühne gebeten: Ob Despot oder Reformer, Wohltäter oder Geizhals, Mörder oder Selbstmörder – der Politikwissenschafter hat auf keinen wichtigen Vertreter der Herrscher-Dynastie vergessen. Gekonnt wechselt er von belegten Fakten zu netten Anekdoten – das eine Mal ironisch, das andere Mal erotisch – und schafft so das, was vielen seiner Kollegen misslingt: Er unterhält und informiert zugleich.“
APA, 14. 2. 2001
„Gepriesen sei der Autor, sein Werk möge weit verbreitet und viel gelesen werden: Hier wird nämlich aufgeräumt mit so mancher Legende über die Habsburger, hier wird zurecht gerückt, was blödsinnige, rückwärts gerichtete Verehrung an Dummheiten … angehäuft hat. Ein Buch, wie geschaffen für das Nachtkästchen von Monarchisten. Nein, die Habsburger waren gewiss nicht auserwählt, nicht begnadet, nicht (immer) segensreich für ihre Untertanen. Sondern auch raffgierig, verschlagen, gewalttätig. Der Autor belegt es kurz, überschaubar, kenntnisreich. Man lasse sich durch den ironischen Erzählton nicht täuschen: was Hausverstand und Menschenkenntnis immer schon nahe gelegt haben, wird hier klar ausgeprochen. Die Habsburger waren fehlerhaft, eitel, skrupellos und – nicht gerade selten – schlichtweg beklopft. Kein Grund, ihnen nachzutrauern oder sie besonders hoch zu schätzen. Also wirklich nicht.“
Oberländer Rundschau, 27. 2. 2001
Sehr geehrter Herr Dickinger!
„Ich habe soeben Ihr Buch „Ha-Ha-Habsburg“ gelesen. Normalerweise erübrigt sich ob einer solchen Beschmutzung dieses altehrwürdigen Erz- und Kaiserhauses jeder Kommentar … Ihr Habsburg-Kannibalismus entspricht der politischen Stoßrichtung vieler ihrer Parteigenossen, welche insbesondere Erzherzog Otto als Chef des Hauses seit Jahrzehnten verfolgen und diffamieren … Dr. Otto von Habsburg ist und bleibt nun einmal Chef des Hauses Habsburg und somit ‚Kaiserliche und Königliche Hoheit’ und ‚Erzherzog’, auch wenn es ihnen und anderen Verfechtern der menschenrechtsverachtenden Anti-Habsburgergesetze nicht passt!
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Wilhelm Schwarzer
Webmaster der Autorisierten Ehrenseite für Dr. Otto von Habsburg
E-Mail vom 16. 2. 2003
„... rollt Christian Dickinger die Geschichte dieser für Österreich so lange bedeutsamen Dynastie auf. Er tut dies auf ironische, unterhaltsame und angenehm zu lesende Art und Weise. So ist hier sein (nicht erster) Versuch gelungen, österreichische Geschichte zu erzählen, ohne Langeweile entstehen zu lassen. Der Autor hat einen erfrischend wenig ehrfürchtigen Zugang zu diesem lange mächtigen Adelsgeschlecht und distanziert sich deutlich von melancholisch verklärenden Darstellungen der Habsburger und ihrer Regierungszeit ... Für alle zu empfehlen, die sich ein Wiederauffrischen oder Erweitern ihres Wissens zum Thema Familie Habsburg auf eine nicht ganz so ernste Art gönnen wollen."
(ama), Sandammeer Die virtuelle Literaturzeitschrift
„Ein sehr unterhaltsamer Abriß über 800 Jahre Familiengeschichte der Habsburger. Realistisch, augenzwinkernde Darstellung v. a. für Laien, die sich nicht in Jahreszahlen und endlosen Stammbäumen ... verlieren wollen. Nebenbei gibt es noch ausreichend Hintergrundinformationen über die historischen Zusammenhänge deutsch-österreichischer Geschichte. Auch wer in der Schule nichts zu lachen hat/hatte, kommt hier auf seine Kosten. Durch die chronologische Abfolge auch mal zum Weglegen und Wiedernachschlagen bestens geeignet."
amazon.de, 25. Juli 2001





