Ha-Ha-Habsburg

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Montag, den 17. Mai 2010 um 14:13 Uhr
Eine wirklich wahre Familiengeschichte, Wien 2001 (Ueberreuter)

Tschechische Übersetzung: „Habsburkové bez Iluzí. Jací byli doopravdy?", Brána 2002

Ha-Ha-Habsburg

 

Ha-Ha-Habsburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

Sie herrschten „aus der Tiefe der Zeiten her"
Ein Vorwort 9

„Nun halte dich fest, Gottvater …"
Rudolf I. wird deutscher König 11

„König Ottokars Glück und Ende"
Ottokar bekämpft Rudolf I. 15

„Er war ein gepaurischer man…"
Ein Realist auf dem Thron: Albrecht I. 21

„Der Neid zernagte mir das Herz!"
Mord im Hause Habsburg! 26

„Auch das (Holzbein) bringt den Mann voran!"
Albrecht II., ein Habsburger mit Selbstironie 29

„... so er von frau Maultaschin bejuckhet"
Rudolf IV. der Stifter und Urkundenfälscher 32

Bruderzwist im Hause Habsburg
Die habsburgischen Teilungen 37

„AEIOU" - „Am End‘ is ollas umasunst"?
Friedrich III. setzt ein Zeichen 44

„Tu, felix Austria, nube!"
Die Heiratspolitik eines Gämsenjägers: Maximilian I. 50

„Majestät, schließen Sie bitte Ihren Mund …!"
Nicht nur sein Reich, sondern auch sein Kinn war groß: Karl V. 55

„Ein skrofulöser, hinkender, schief gewachsener Halbidiot!"
Orgien der Inzucht unter der Sonne Spaniens 61

„... die gleiche lechzende Unterlippe"
Ferdinand I. war nicht schön, aber treu 66

„Du machst mir noch alle Untertanen zu Ketzern!"
Ein rätselhafter Kaiser: Maximilian II. 69

„Tag und Nacht quäle den Kaiser der Gedanke, er sei verlassen …"
Rudolf II. suchte nach dem Stein der Weisen 72

„... ein wundervoll gemischter Charakter"
Matthias I. stieß seinen Bruder vom Thron 76

„Gewöhnlich trinkt und schläft er sehr wenig …"
Ferdinand II. betrieb die Gegenreformation mit allen Mitteln 78

„Unter dröhnendem Gelächter … endete, was vor Jahren begonnen hatte."
Ferdinand III. und das Ende des 30jährigen Krieges 84

Er war „klein, dünn und häßlich …"
Leopold I., der „Türkenpoldl", liebte das prunkvolle Leben 86

„... dem Erzhause die Kaiserkrone zu entreißen"
Der Kampf um den spanischen Thron 92

„Ihre Erbin würde besser fahren, wenn Sie ihr ... eine gefüllte Schatzkiste hinterließen."
Karl VI. hatte ein großes Reich, aber keinen Sohn 95

„Besser ein mittelmäßiger Friede als ein glorreicher Krieg"
Maria Theresia, eine Mutter macht Weltpolitik 98

„Ich habe von meinem Ajo nichts gerlernt, als zu sagen: Leck mich am Arsch!"
Josef II., der Reformer, der seine Untertanen überforderte 105

„Denn der einzige Zweck der ... Regierungen ist das Glück ihrer Individuen."
Leopold II., ein aufgeklärter Herrscher 111

„Dieser Bursche taugt nichts, er wird alles wieder verderben!"
Aus Franz II. wird Franz I. 117

„... ein Trottel als Repräsentant der Krone!"
Ferdinand I., ein Schwachkopf auf dem Thron 125

„Mit der zwangsneurotischen Pedanterie einer Maschine ..."
Franz Joseph I. stand als Symbol für vieles, ja für mehr, als er leistete. 129

„Niemand weiß, was diese Frau mir gewesen ist."
Elisabeth, eine gute Kunstreiterin und schlechte Poetin 146

„Der Kronprinz hat gegen den Kaiser gehandelt …"
Der vertuschte Selbstmord Rudolfs 150

„Wir wissen alle schon längst, daß mit den Habsburgern nicht mehr viel anzufangen ist!"
Die schwärzesten der schwarzen Schafe 155

„... lauter siebzehn- oder achtzehnjährige Piperln, eine schiacher als die andere!"
Franz Ferdinand heiratete „unstandesgemäß" 164

„Kaiser Karl ist 30 Jahre alt, sieht aus wie ein 20jähriger und denkt wie ein 10jähriger!"
Karl I. und der Letzte 174

„Als Sohn meines in Gott ruhenden Vaters …"
Otto Habsburg-Lothringen und die Habsburg-Krise 187

„Leider vererbt sich die Intelligenz des Vaters nicht immer automatisch auf den Sohn."
Karl Habsburg-Lothringen: Show-Master oder Politiker? 194

„... der neue Chef unseres Hauses"
Quo vadis, Zvonimir? 198

Ausgewälte Literatur 201

Bildnachweis 208

„Wir feiern heute den Tag, an dem die Schweizer die Habsburger aus dem Land hinausgeworfen haben. Leider sind wir Österreicher diesem Beispiel erst 650 Jahre später gefolgt."

Theodor Körner,

vormals Generalstabsoberst der kaiserlichen Armee

und von 1951 bis 1957 österreichischer Bundespräsident,

anläßlich der schweizerischen Unabhängigkeitsfeier im Jahre 1949

 

Der österreichische Schriftsteller und Habsburger-Spezialist Christian Dickinger legt nach „Habsburgs schwarze Schafe“ mit seinem neuen Werk „Ha-Ha-Habsburg“ ein anekdotisch-historisches ‚Schäuferl’ nach … Alle wichtigen Habsburger hat Dickinger auf die literarische Bühne gebeten: Ob Despot oder Reformer, Wohltäter oder Geizhals, Mörder oder Selbstmörder – der Politikwissenschafter hat auf keinen wichtigen Vertreter der Herrscher-Dynastie vergessen. Gekonnt wechselt er von belegten Fakten zu netten Anekdoten – das eine Mal ironisch, das andere Mal erotisch – und schafft so das, was vielen seiner Kollegen misslingt: Er unterhält und informiert zugleich.“

APA, 14. 2. 2001


„Gepriesen sei der Autor, sein Werk möge weit verbreitet und viel gelesen werden: Hier wird nämlich aufgeräumt mit so mancher Legende über die Habsburger, hier wird zurecht gerückt, was blödsinnige, rückwärts gerichtete Verehrung an Dummheiten … angehäuft hat. Ein Buch, wie geschaffen für das Nachtkästchen von Monarchisten. Nein, die Habsburger waren gewiss nicht auserwählt, nicht begnadet, nicht (immer) segensreich für ihre Untertanen. Sondern auch raffgierig, verschlagen, gewalttätig. Der Autor belegt es kurz, überschaubar, kenntnisreich. Man lasse sich durch den ironischen Erzählton nicht täuschen: was Hausverstand und Menschenkenntnis immer schon nahe gelegt haben, wird hier klar ausgeprochen. Die Habsburger waren fehlerhaft, eitel, skrupellos und – nicht gerade selten – schlichtweg beklopft. Kein Grund, ihnen nachzutrauern oder sie besonders hoch zu schätzen. Also wirklich nicht.“

Oberländer Rundschau, 27. 2. 2001


Sehr geehrter Herr Dickinger!

„Ich habe soeben Ihr Buch „Ha-Ha-Habsburg“ gelesen. Normalerweise erübrigt sich ob einer solchen Beschmutzung dieses altehrwürdigen Erz- und Kaiserhauses jeder Kommentar … Ihr Habsburg-Kannibalismus entspricht der politischen Stoßrichtung vieler ihrer Parteigenossen, welche insbesondere Erzherzog Otto als Chef des Hauses seit Jahrzehnten verfolgen und diffamieren … Dr. Otto von Habsburg ist und bleibt nun einmal Chef des Hauses Habsburg und somit ‚Kaiserliche und Königliche Hoheit’ und ‚Erzherzog’, auch wenn es ihnen und anderen Verfechtern der menschenrechtsverachtenden Anti-Habsburgergesetze nicht passt!

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Wilhelm Schwarzer

Webmaster der Autorisierten Ehrenseite für Dr. Otto von Habsburg

E-Mail vom 16. 2. 2003


„... rollt Christian Dickinger die Geschichte dieser für Österreich so lange bedeutsamen Dynastie auf. Er tut dies auf ironische, unterhaltsame und angenehm zu lesende Art und Weise. So ist hier sein (nicht erster) Versuch gelungen, österreichische Geschichte zu erzählen, ohne Langeweile entstehen zu lassen. Der Autor hat einen erfrischend wenig ehrfürchtigen Zugang zu diesem lange mächtigen Adelsgeschlecht und distanziert sich deutlich von melancholisch verklärenden Darstellungen der Habsburger und ihrer Regierungszeit ... Für alle zu empfehlen, die sich ein Wiederauffrischen oder Erweitern ihres Wissens zum Thema Familie Habsburg auf eine nicht ganz so ernste Art gönnen wollen."

(ama), Sandammeer Die virtuelle Literaturzeitschrift


„Ein sehr unterhaltsamer Abriß über 800 Jahre Familiengeschichte der Habsburger. Realistisch, augenzwinkernde Darstellung v. a. für Laien, die sich nicht in Jahreszahlen und endlosen Stammbäumen ... verlieren wollen. Nebenbei gibt es noch ausreichend Hintergrundinformationen über die historischen Zusammenhänge deutsch-österreichischer Geschichte. Auch wer in der Schule nichts zu lachen hat/hatte, kommt hier auf seine Kosten. Durch die chronologische Abfolge auch mal zum Weglegen und Wiedernachschlagen bestens geeignet."

amazon.de, 25. Juli 2001

 

Aktualisiert ( Freitag, den 28. Mai 2010 um 07:02 Uhr )